Spendenmodul
Die vier Brüder – was bisher geschah. Wir haben Euch vor einiger Zeit von der Familie mit den vier schwer kranken Brüdern berichtet. Viel passiert seitdem! Stephanie Lamprecht von der „Hamburger Morgenpost“ griff das Thema auf, führte ein Gespräch mit der Familie und rief zu Spenden auf, und auch der Artikel von unserem „Blauer Ball“-Pressemann Markus Becker verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Internet. Nicht ohne Folgen: Mittlerweile sind die ersten Spenden eingetroffen, sodass wir mit dem behindertengerechten Umbau der Wohnung der Familie beginnen können, ein Hamburger Architekt unterstützt uns bei der Planung. Auch ein Hotel in Timmendorf, in dem die Familie während der Umbauzeit unterkommen kann, hat sich bei uns gemeldet. Für andere Dinge – wie ein behindertengerechtes Fahrzeug, in das drei Rollstühle passen, ein Kühlschrank für die Medikamente und diverse andere „Kleinigkeiten“ - sind wir aber nach wie vor noch auf Spenden angewiesen. Deswegen hier noch einmal das Spendenkonto und die Kontaktdaten für Rückfragen:  IBAN DE44 2004 0000 0133 3541 01 (Stichwort: Vier Brüder) Und bei weiteren Fragen steht Ihnen Günter Ehnert zur Verfügung: Mail, bbvehnert@aol.comMobil, 01714103892
Vier Brüder brauchen Ihre Hilfe! Der kleine Sven  wird dieser Tage sieben. Er wünscht sich ein Feuerwehrauto. Eins, das richtig Lärm macht. Denn sehen kann Sven sein Feuerwehrauto nicht mehr, nur hören: Wegen eines Tumors im Gehirn ist er blind. Und so richtig spielen kann Sven mit seinem Feuerwehrauto auch nicht mehr. Denn sein Nervensystem und sein Bindegewebe liegen lahm, er sitzt im Rollstuhl. Ob Sven auch noch acht Jahre alt wird, wissen die Ärzte nicht. Er ist austherapiert, wie sie sagen. Niemand kann ihm mehr helfen. Trotzdem wird Sven an seinem Geburtstag ein glückliches Kind sein. Denn er ist nicht alleine! Da sind noch seine Brüder Thomas, Karsten und Stefan und seine Mutter Iris (alle Namen von der Redaktion geändert). Thomas ist 14 und sitzt auch im Rollstuhl: Morbus Bechterew, Rücken krank, Verknöcherung der Gelenke und Darmentzündung. Karsten ist 16 und sitzt ebenfalls im Rollstuhl: Starke Allergien, Knochennekrose, Rheuma und Arthritis. Dem vierten Bruder – Stefan – geht es noch vergleichsweise gut: Er ist 20 und leidet unter Schuppenflechte und Arthrose im rechten Fuß... Das Leben ist zwar bekanntlich kein Ponyhof, aber manchmal kann es wirklich grausam sein: Dass es gleich alle vier Jungs mit völlig unterschiedlichen schweren Krankheiten trifft, hätte niemand ahnen können. Trotzdem halten die vier Brüder zusammen wie Pech und Schwefel. Mutter Iris ist 42, alleinerziehend und musste ihre gut dotierte Arbeit aufgeben. Klar – wie soll man einer geregelten Arbeit nachgehen können, wenn man vier schwerkranke Jungs zu pflegen hat? Sie ist stark für ihre vier Söhne, aber der Alltag fordert alles von ihr. Nicht nur wegen ihrer Kinder. Da ist die Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung in Hamburg, die für fünf Personen nicht nur reichlich eng, sondern auch nicht behindertengerecht ausgebaut ist, die Rollstühle passen nicht durch die schmalen Türen und so alltägliche Dinge wie Baden sind nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ohne gehobenes Einkommen ist bei den explodierenden Mietpreisen in Hamburg halt nichts Besseres drin. Da sind die endlosen Behördengänge, die Verhandlungen mit der Krankenkasse und der nahezu undurchdringliche Dschungel aus Anträgen, Formularen, Bescheinigungen und Paragraphen. Und da ist vor allem die Zeit. Denn der deutsche Dienstweg ist gründlich, verschlungen und lang. Er kostet Zeit. Zeit, die Iris Söhne immer  weniger haben……..  
Günter und Marianne Ehnert vom „Blauen Ball“ ist das Schicksal der Familie schon länger bekannt. Vor Jahresfrist hatten die Ehnerts mit Hilfe einer großzügigen Spende von Fußball-Weltmeister und „Blauer Ball“-Botschafter André Schürrle noch dabei geholfen, für die Familie ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug anzuschaffen. Doch inzwischen hat sich die Situation der Brüder dramatisch verschlechtert. „Vor einem Jahr saß nur der kleine Sven im Rollstuhl“, berichtet Günter Ehnert, „aber jetzt sind auch Thomas und Karsten auf einen Rollstuhl angewiesen. Damit ist das fast neue Fahrzeug schon wieder zu klein. Die Jungs brauchen inzwischen ein Behindertenfahrzeug für drei Rollstühle mit Rampe. “ Wobei das noch das geringste Problem ist – noch dringender sind eine behindertengerechte Wohnung und eine Entlastung für Mutter Iris. „Und da stößt auch der Blaue Ball an seine Grenzen“, sagt Günter Ehnert traurig, „einmal aus rechtlichen Gründen – wir sind an die Kinderkrebshilfe gebunden – und dann würde das Ganze auch unsere finanziellen Möglichkeiten bei Weitem übersteigen.“ Helfen möchte Günter Ehnert trotzdem. Er und sein Team vom „Blauen Ball“ werden sich in den nächsten Wochen verstärkt an